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Burkhard 🔵⚪

'Perle der Sternberger Schweiz': Lagower Seentour [R Łagów - R Łagów]

'Perle der Sternberger Schweiz': Lagower Seentour [R Łagów - R Łagów]

05:51
28,7 km
4,9 km/h
550 m
570 m

Resumen de la Ruta

415 m
432 m
811 m
818 m
1,03 km
1,03 km
1,05 km
1,31 km
1,37 km
1,57 km
2,31 km
3,28 km
4,15 km
4,22 km
4,97 km
5,84 km
6,20 km
6,44 km
6,90 km
7,13 km
7,87 km
9,19 km
10,2 km
10,7 km
10,8 km
11,2 km
11,2 km
12,4 km
13,0 km
13,7 km
14,5 km
14,6 km
15,6 km
17,5 km
17,6 km
18,0 km
18,6 km
20,0 km
20,1 km
20,8 km
22,0 km
22,9 km
23,9 km
24,8 km
25,1 km
25,5 km
26,2 km
27,3 km
28,0 km
28,7 km

Mapa

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Perfil de la Ruta

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Perfil de velocidad

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Burkhard 🔵⚪ hizo una caminata.

4 de julio de 2021

Comentarios

  • Burkhard 🔵⚪

    Einst war die neumärkische Kleinststadt Lagow (Łagów) als 'Perle der Sternberger Schweiz' ein bei Berlinern bekanntes und beliebtes Ziel für die Sommerfrische. Nach dem II. Weltkrieg geriet der nun zu Polen gehörende Ort westlich der Oder weitestgehend in Vergessenheit. Wer Lagow und Umgebung heute erkunden will, stößt auf das Problem, dass die Gegend ohne Auto nur schlecht zu erreichen ist, denn auf der Bahnstrecke zwischen Topper (Toporów) und Meseritz (Międzyrzecz) gibt es keinen Regelbetrieb mehr. Allerdings hat das polnische Bahnunternehmen Polregio auch in diesem Jahr wieder einen Ausflugsverkehr eingerichtet, der an Sonn­abenden und Sonntagen in den polnischen Sommerferien (also noch bis Ende August) betrieben wird. Für Berliner und Brandenburger ist die Verbindung von Grünberg in Schlesien (Zielona Góra) über Reppen (Rzepin) interessant, da Reppen mit der Regionalbahn oder EC von Frankfurt (Oder) recht gut zu erreichen ist. Da der Ausflugsfahrplan in den Fahrplandatenbanken nicht hinterlegt ist, habe ich ein Foto davon eingestellt. Die Fahrkarten können beim Schaffner gekauft werden, die Hin- und Rückfahrt kostet 25,80 Zloty. Wer die längere und etwas umständliche Anreise auf sich nimmt, wird mit einer wunderbaren Tour belohnt, die kaum Mängel hat. Lagow selbst ist ziemlich touristisch, es gibt unzählige Läden, Eisdielen, Restaurants, Imbisse und vor allem Bootsverleihe (ich glaube, dass ich noch nie so viele Tretboote auf so kleinem Raum gesehen habe, auf den großen Seen verstreut sich die Tretbootarmada aber doch), was mich aber nicht weiter gestört hat,denn der Ort mit den beiden Stadttoren und natürlich der Johanniterburg sorgt für ein angenehmes Maß an Kultur auf der Tour. Begeistert haben mich der Tschetschsee (Jezioro Trześniowskie oder Ciecz) mit seinem klaren Wasser und den sehr schönen Uferpfaden sowie der Buchwald (Buczyny Łagowskie) nördlich des Sees, ein beeindruckender Buchenwald in hügeligem Gelände, teils mit kleineren Schluchten - hier gibt es bestimmt noch mehr zu entdecken. Schon die Anfahrt war ein Erlebnis. Auf der Nebenstrecke rumpelte der Triebzug langsam durch eine schöne Waldlandschaft, bei jedem Waldweg bremste er nochmals ab, und bei Grunow (Gronów), dessen Bahnhof nicht mehr genutzt wird, musste das Zugpersonal die Schranken selbst bedienen. Kurz vor dem Ziel fuhr der Zug über einen Eisenbahnviadukt, von hier hatte man einen schönen Blick auf den Lagower See (Jezioro Łagowskie) und die Johanniterburg. Die eigentliche Tour begann am Bahnhof. Ich ging zur Straße, folgte ihr ein Stück nach links und ging links in einen Schotterweg. Hier kam ich an einer kleinen hölzernen Kirche vorbei. Der Weg führte mich zum Eisenbahnviadukt, von dort ging ich in den Ort hinein. Gegenüber vom Rathaus steht ein Gedenkstein für Gerhard Domagk, den wohl berühmtesten Sohn des Ortes, Pathologe und Bakteriologe, der 1939 den Nobelpreis für Medizin erhielt. Nun ging ich zur historischen Altstadt auf einer Landzunge zwischen den Seen, betrat sie durch das Polnische Tor (Brama Polska), ging an der Johannes-der-Täufer-Kirche (Kościół św. Jana Chrzciciela) und der Johanniterburg (Zamek Joannitów) vorbei und verließ sie durch das Märkische Tor (Brama Marchijska). Ich folgte der Straße und hielt mich immer links, möglichst nahe am See, und verließ den Ort über einen Waldweg. Im Wald begegneten mir kaum andere Wanderer oder Spaziergänger, dafür gab es sehr viele Angler - die aus Deutschland sattsam bekannte Unsitte, dass Angler gerne mit dem Auto durch den Wald bis zur Angelstelle fahren, gibt es leider auch hier. Der auch als Jakobsweg markierte Weg führte meist etwas erhöht in Ufernähe. An der Südspitze des Sees führte er vom See weg, ich nahm bald einen Abzweig nach links und ging zurück zum See. Auf einer schmalen Holzbrücke querte ich das Lagower Fließ (Łagowa) und ging am Ostufer nach Norden, hier gab es zum Teil auch Pfade direkt am Ufer. An einer Ferienanlage mit Campingplatz musste ich den See verlassen, über die Zufahrtsstraße und die Landstraße erreichte ich wieder Lagow. Dieses Mal schaute ich mir die Johanniterburg näher an - sehr viel davon sieht man nicht, weil das Schloss als Hotel genutzt wird. Den Turm kann man aber besteigen, von oben hat man einen schönen Blick auf Stadt, Seen und Umgebung. Hinter dem Schlosspark liegt der Falkenberg (Sokoła Góra), der Standort der ersten Burg, ein Burgwall ist noch zu erkennen. Daneben befindet sich hier ein alter deutscher Friedhof. Ich stieg hinab zum Tschetschsee und folgte dem Uferweg, eine schöne Stelle nutzte ich für eine angenehme Badepause im klaren Wasser. So erfrischt, entschied ich mich, noch durch den Buchwald zu wandern und zur Buchhöhe (Bukowiec) hochzugehen. An einem kleinen See ging ich nach links und wanderte auf Pflasterwegen, mich immer rechts haltend, bis zum ausgeschilderten Abzweig zur mit 227 m höchsten Erhebung der Gegend. Oben gibt es einen Picknickplatz mit Souvenirstempel. Hier traf ich einen polnischen Wanderer, mit dem ich mich über den kommenden Weg austauschte, witzigerweise pendelt er zur Arbeit nach Großbeeren (so weit ist das also gar nicht!). Ich wanderte auf einer Pflasterstraße bergab, nahm einen Abzweig nach rechts und ging über Waldwege durch eine interessant geformte Landschaft zum See. Hier folgte ich einem wunderbaren natürlich-wurzeligen Uferpfad. Zur Stadt hin kamen dann mehrere größere Badestellen mit Liegewiesen und Stegen, hier war es natürlich nicht mehr so einsam. An einer dieser Badestellen verließ ich den See, stieg eine steile Treppe hinauf und erreichte die Straße. Kurz darauf gelangte ich zum Bahnhof, wo die Tour endete.

    • 4 de julio de 2021

  • StadtLandFuss

    What a great tour that reads like a little adventure vacation day far away from everyday life. Class!

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    • 4 de julio de 2021

  • Mario

    Very nice tour and a great description. 👍👌

    Traducido porVer original
    • 5 de julio de 2021

  • Suse

    I read your description as carefully as if I were there. I drove with you, pulled over the viaduct by an old steam locomotive. Roaming through forests, towns. You were only alone to bathe 😁. Then the disillusionment, the last picture, the soap bubble burst 😂 Yes, there is also the latest technology in Poland 👍
    Great, really nice area and tour description. 👏🤓

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    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard

    Very great and lively description of a wonderful hike in an unknown and yet so close area, which is worth reading in every line. A beautiful place too!… .🤩🔝👏👍

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    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard 🔵⚪

    Thank you, Andrea! A tour like this to another country with a different language increases the 'short vacation effect', and that's not the only reason why it will definitely not be my last tour east of the Oder.

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    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard 🔵⚪

    Thank you, Mario! I had enough time to write on the way back ...

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    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard 🔵⚪

    Thank you, Suse! Haven't seen you at all ... I find the steam locomotive association interesting, for me it was a route for the classic piglet tax. When changing trains, I saw longer, older multiple units that were still running.

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    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard 🔵⚪

    Thank you, Burkhard! It is really far from you. To my shame I have to admit that I didn't have the nearby Poland on my radar for a long time when hiking.

    Traducido porVer original
    • 5 de julio de 2021

  • Suse

    Burkhard 🤗 I stayed discreetly in the background

    Traducido porVer original
    • 5 de julio de 2021

  • Marflow

    @Burkhard 🔵⚪: Thank you very much for this interesting tip! The pictures speak interesting and delightful volumes. I think it's great that polregio has set up special traffic there to meet demand.
    One question: an extensive military training area (military training area) is marked on the map - was it unproblematic to go through there on your route?
    Kind regards, Wolfram

    Traducido porVer original
    • 5 de julio de 2021

  • Burkhard 🔵⚪

    Thank you Wolfram! The special traffic is great, but unfortunately the information is too hidden - the Polregio app, for example, is still unknown to Lagow. I had actually already given up the Lagow plan and only came across it by chance while researching another tour idea.
    Regarding your question: Most of the trails were marked hiking and cycling trails, with the exception of the passage to the west back to Lake Chechnya. I bought a Polish hiking map in Lagow at a souvenir kiosk right next to the Märkischer Tor. There are some paths marked with no passage, mine were not affected.

    Traducido porVer original
    • 5 de julio de 2021

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