Söhni 🏃
 

InformaciĂłn sobre Söhni 🏃

Frei nach dem Motto: „Heimat ist kein Ort, sondern ein GefĂŒhl“, habe ich fĂŒr mich den Spruch umformuliert: „Outdoor ist kein Ort, sondern ein LebensgefĂŒhl“. Das Verweilen in der Natur gibt mir geistige und seelische Kraft, um aufzutanken und mich fĂŒr den Alltag zu regenerieren. Ich wandere gerne allein oder in der Gruppe und bin beinahe jedes Wochenende unterwegs, wenn es mir möglich ist. Auch meine Frau oder die Kinder sind immer wieder gerne mal dabei. Da muss ich mich dann allerdings vom Tempo her ganz schön zurĂŒcknehmen. Ich bin auch einem Marathon, einer Wallfahrt oder Pilgerwanderungen nicht abgeneigt und genieße es, unbekannte Regionen in unserem Land kennen zu lernen.
Seit meiner Kindheit bin ich (damals natĂŒrlich mit meinen Eltern) beinahe jedes Wochenende auf IVV-Wandertagen irgendwo in Deutschland unterwegs und habe im Jahr 2016 mein Ziel, einmal die Erde zu umrunden, mit der entsprechenden Auszeichnung des Volkssportverbandes erreicht.
Hier könnt Ihr Euch die Auszeichnung ansehen: komoot.de/tour/13834658
NatĂŒrlich gehe ich auch weiterhin gerne zu IVV-Wandertagen in meiner nĂ€heren Umgebung.
Alle Tourenfotos wurden/werden aufgenommen mit dem Apple iPhone 11 Pro oder einem seiner VorgÀngermodelle.
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Die erhabene Sprache der Natur, die Töne der bedĂŒrftigen Menschheit lernt nur der Wanderer kennen.
(Johann Wolfgang von Goethe)
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An einem Sommermorgen da nimm den Wanderstab, Es fallen deine Sorgen wie Nebel von dir ab. (Theodor Fontane)
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Wandern ist eine TĂ€tigkeit der Beine und ein Zustand der Seele.
(Josef Hofmiller, Schriftsteller und Lehrer)
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Distancia

12.425 km

Tiempo en movimiento

2152:56 h

Colecciones personales
Ver mĂĄs
CronologĂ­a
  1. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    5 de junio de 2021

    01:48
    8,54 km
    4,7 km/h
    30 m
    30 m
    A Söhni 🏃, Mapf y 456 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      Wir starten unsere Wanderung am Voggendorfer Felsenkeller. (Anschrift: MĂŒhlenstrasse, 91486 Uehlfeld).
      Hier steht die erste Informationstafel, eine Übersichtskarte des Streckenverlaufs der Storchenwanderung. Diese findet sich bei den EingĂ€ngen zum Kellergewölbe des Biergartens – nicht zu verwechseln mit der großen Wanderwege-Karte bei der Radlerstatue. Wir wenden uns der Straße zu und folgen dem Storchensymbol, das uns fortan begleitet, nach links, um kurz darauf rechts in einen befestigten Feldweg abzubiegen. Der Weg endet an einer mĂ€ĂŸig befahrenen Landstraße. Hier wenden wir uns nach links und laufen einige Minuten bis uns der Storch schließlich nach rechts in einen Flurweg fĂŒhrt. In der Ferne sehen wir die ersten Karpfenteiche und unser nĂ€chstes Ziel, die zweite Station der Storchenwanderung, die sich dem Thema „Vogelzug und Zugvögel“ widmet. Hier kreuzt der Storchenweg den Uehlfelder Karpfenwanderweg. Neben der Informationstafel finden wir deshalb auch ein idyllisches Highlight der Wanderung: eine HĂŒtte, die auf Stelzen im Wasser steht und ĂŒber einen Steg erreichbar ist. Hier können Lachmöwen, Stockenten und Graureiher beobachtet werden. Eine Holztreppe fĂŒhrt direkt zu großen Steinen, die eine Straße ĂŒber das Wasser zu einem Holzsteg bilden.
      Begleitet vom Kreischen der Möwen, umspielt von einer leichten Prise laufen wir etwa hundert Meter zur nĂ€chsten Station, einer Infotafel zum Thema „Lebensraum Wiese“. Wir halten uns rechts und wandern circa einen Kilometer bis DemantsfĂŒrth. Auf dem Gehsteig laufen wir an einem Spielplatz vorbei bis die Hauptstraße nach links knickt, wir aber biegen rechts ab und folgen alsbald dem Storchensymbol nach links zur vierten Station.
      Die Informationstafel gibt einen Überblick ĂŒber Nestbau und Brutpflege. Passend dazu steht hier eine Aussichtsplattform, einem Storchennest nachempfunden. Eine gute Möglichkeit, um bei einer kleinen Rast Störche beim Flug ĂŒber die Felder zu beobachten. Von den Ufern der Aisch hört man Frösche quacken. Dass die Störche nicht allein von ihm satt werden, werden wir im Laufe unseres Ausflugs noch erfahren. Nun aber folgen wir dem Lehrpfad erst einmal Richtung B470. Der Storch fĂŒhrt uns kurz vor der viel befahrenen Bundesstraße nach rechts, wo wir auf einem Fußweg die Aisch ĂŒberqueren. Wer gute Augen hat, kann auf den DĂ€chern Uehlfelds schon einen Blick auf die ersten Storchennester erhaschen.
      Nach der Parkbucht ĂŒberqueren wir an einer etwas unĂŒbersichtlichen Stelle die Straße und laufen einige Meter zurĂŒck zum Großparkplatz, wo die nĂ€chste Infotafel zum Thema „Vogelflug“ wartet. Danach wenden wir uns Richtung Zentrum. An den Tankstellen vorbei folgen wir dem Linksknick der Hauptstraße. SpĂ€testens jetzt lohnt der Blick nach oben: Auf zahlreichen DĂ€chern haben Störche ihre Nester gebaut. Auf beinahe jedem Haus sitzt einer der Vögel. In den LĂ€rm des B470 mischt sich ein neues GerĂ€usch: das Klappern der Störche.
      Bei der nĂ€chsten Biegung verlassen wir die Hauptstraße und folgen der Burghaslacher Straße geradeaus. Kurz nach der Ampel folgen wir dem Storchensymbol nach links Richtung Rathaus. Es folgt ein kurzer Anstieg der sonst ebenen Wanderung. Etwa auf halber Höhe liegt rechter Hand der Eingang zu einem kleinen Wassergarten mit Informationen zur Uehlfelder Brunnen- und Wasserkultur. Auch wenn hier momentan kein Wasser fließt, betören Rosen und Lavendel mit ihrem Duft. Wer hier eine kleine Pause einlegt, sollte unbedingt den Blick nach oben richten. Sicherlich gibt es auch hier den ein oder anderen Storch zu entdecken. Beim Uehlfelder Rathaus angekommen, informiert uns eine Tafel ĂŒber die aktuelle Bestandssituation, die Verbreitung und GefĂ€hrdung des Weißstorches. Hier findet sich außerdem die AischgrĂŒnder Miniatur-Eisenbahnwelt, die Sonn- und feiertags bei schönem Wetter von 13.00 bis 19.00 Uhr geöffnet hat.
      Der Storch wendet sich nach rechts. Ein Fußweg fĂŒhrt ĂŒber eine BrĂŒcke, schlĂ€ngelt sich vorbei an Sportplatz und Veit-vom-Berg-Schule. Nach dieser folgen wir dem Symbol nach rechts, ĂŒberqueren bei nĂ€chster Gelegenheit die Straße und laufen einen schmalen Weg der Friedhofsmauer entlang. Rechts sehen wir auf den DĂ€chern Storchennester, links ist ein Tiergehege mit HĂŒhnern und Ziegen. Wir laufen durch das hintere Tor durch den Friedhof bis zur Hauptstraße, die wir ĂŒberqueren und uns dann nach rechts wenden. Auf dem Gehsteig laufen wir bis zur Brauerei Prechtl. Wen der Verkehr nicht stört, kann hier frĂ€nkische KĂŒche genießen und hat dabei einen herrlichen Blick auf die Storchennester. Vor dem Gasthaus steht außerdem eine Skulptur brĂŒtender Störche. Ein Kasten hĂ€lt Flyer mit den Standorten der aktuellen Nester bereit.
      Unmittelbar nach dem Gasthaus geht es links in die Kirchenstaße. Am Ende der Straße biegen wir links in die Raiffeisenstraße, die schließlich in einen Fußweg endet. Wir folgen dem schattigen Pfad entlang der Aisch. Etwas versteckt finden wir hier die siebte Station des Lehrpfades, eine Informationsschrift unter dem Titel „der Storch“. Am Ende des Weges wenden wir uns nach rechts und laufen weiter den Fluss entlang. Kurz vor einer BrĂŒcke finden wir die letzte Station des Lehrpfades, einer Informationstafel ĂŒber die ErnĂ€hrung der Störche. Nach ein paar weiteren Minuten Gehzeit erreichen wir unseren Ausgangspunkt, den Voggendorfer Keller, der ebenfalls von der Brauerei Prechtl betrieben wird. WĂ€hrend Eltern sich hier entspannen, mobilisieren Kinder auf dem Spielplatz inmitten der BierbĂ€nke letzte KrĂ€fte.
      ©frankenmitkindern.de

      • 5 de junio de 2021

  2. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    3 de junio de 2021

    A Söhni 🏃, marc clish y 464 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      The 19 kilometer long, very varied hiking trail is one of the most beautiful hiking trails in Franconian Switzerland. It begins at the source of the Trubach on the southern outskirts of Obertrubach and leads over Egloffstein and many small Franconian villages to Pretzfeld.
      Since the route is mostly directly on the river, the water accompanies eyes and ears at every step. In addition, the many knights' estates and mills along the way reveals how much the Trubach has shaped the landscape of the valley over thousands of years.
      For the return transport to the starting point in Obertrubach, the regional bus line 222 (Forchheim / GĂ¶ĂŸweinstein) runs several times a day between Pretzfeld and the town hall of Obertrubach, as well as the Wildpark and Trubachtal Express on weekends from May 1st to November 1st. Further information is available at vgn.de or in the town hall in Obertrubach.
      đŸ…żïž: In the village at the Rathausparkplatz. Marking: blue crossbarDirections:
      The hike begins at the source of the Trubach, at the southern exit of the village of Obertrubach. With the rising sun behind us, our way leads west. Ten knightly residences alone are or were lying along the route. The castles in Egloffstein, Hundshaupten, Hagenbach and Pretzfeld are still partly inhabited by old noble families. The castle ruins Wolfsberg and Dietrichstein can be seen. If you climb one or the other mountain, you will still find ramparts and remnants of walls from former settlements.
      Another landmark rattling along the stream were 19 mills with memorable names such as SchlöttermĂŒhle, HammermĂŒhle and hazel bushes, which helped the landscape to look like it did. Along the way, the Franconian Switzerland Association had clues about history put up on knight signs.
      Those who find the 19-kilometer route too arduous can only do stages. And then dare to climb out of the valley, for example to the Wolfsberg castle ruins or the Signalstein (582m). Opposite the hamlet of Haselstauden, it is worth taking a short detour to the Burggrafenstein, an abandoned castle complex from which there is a wonderful view of the Middle Trubach Valley.
      The center of the Trubach valley is the climatic health resort Egloffstein with its towering castle complex. The noble family still resident there today was decisive in southern Franconian Switzerland for many centuries. Further down the valley we come from Schweinthal into the Lower Trubach Valley.
      Here you can take a detour to the SchlehenmĂŒhler Valley, to the Wichsenstein or to the wildlife park near Hundshaupten. Passing small villages, we experience orchards that look like something out of a picture book, especially when they are in bloom in spring.
      Along the way there are inns with cozy inns in many places that invite you to take a breather with a fresh mug of beer and a snack. From Zaunsbach the valley becomes a little wider, but not less interesting. Because every place in this section, be it Wannbach, LĂŒtzelsdorf or Hagenbach, has its own flair, shaped by a very changeable history. In LĂŒtzelsdorf the ascent to the Dietrichstein ruins is worthwhile and in Hagenbach we come across the walled castle of the Counts of Seefried.
      But then soon the tower of a very beautiful baroque church, that of the Pretzfeld market, greets you from the west. This place is the terminus of our hiking trail. The Wiesent takes on the Trubach here. For their water, however, the hike is far from over.
      © http: //frankenjura.com

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      • 3 de junio de 2021

  3. A Söhni 🏃, Stephanie y 425 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      Wonderful tour with several meters of altitude and the most impressive sights around Egloffstein in Franconian Switzerland 🇹🇭

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      • 2 de junio de 2021

  4. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    30 de mayo de 2021

    A Söhni 🏃, Raubach y 408 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      The city of Abenberg is first mentioned in a document in 1071 as "Abinberch". Under Emperor Heinrich II (1002 to 1024), a county under the Hohenstaufers was formed here at the crossroads of old trade routes. The Counts of Abenberg (a Count Wolfram is already mentioned in 1045) built the castle. From 1072 to 1200 the Abenbergers were the guardians and guardians of Bamberg and the monasteries of Banz and Theres. In 1132 they created the basis for the foundation of the Heilsbronn Monastery.The "Lace Museum", which was reopened in 2001 at the castle, presents "top things" of a special kind, in which the traditional craft of textile and metal lace-making for Abenberg is clearly presented. In Abenberg young people are still taught how to make lace đŸ§”. That's what the lace school is for.In addition to the castle and lace-making, there is one personality in Abenberg: Stilla von Abenberg († around 1140 in Abenberg) was a church donor and benefactress. She was beatified in 1927 for her services to poor and sick people. Stilla came from the family of the Counts of Abenberg. Shortly after her death, pilgrims found themselves in the church in which she is buried. Its epitaph, which has still been preserved, was created around 1250. The Stilla Church can be found in the Marienburg monastery complex.On our hike today we visited the lace museum in the castle with the special exhibition on "fans". The museum director personally showed us lace-making on site using an example. The museum is admission from € 2 p.p. definitely worth it. And there is something else you should treat yourself to at the castle: climbing the 33 m high tower. The viewing platform offers a spectacular all-round view. Admission is € 1 p.p. Knight tournaments took place 800 years ago on the farm by the castle. Wolfram von Eschenbach mentions this tournament arena “ze Abenberg” in his great medieval poem “Parzival”.

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      • 30 de mayo de 2021

  5. A Söhni 🏃, Peter y 419 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      What a sensational hike đŸ„Ÿ in Franconian Switzerland. The starting point is the hiking car park on the outskirts of Hiltpoltstein. First I climbed the Wildenfels castle ruins, a late medieval aristocratic castle above the village of Wildenfels. A band 🎾 music video was filmed there today. The route continued to lead me to the Burgstall Strahlfels with its steep rock massifs. The ascent to the Leidstein (599m), on the other hand, was a massive disappointment. In addition to an almost completely overgrown weather vane, there is no longer any view at all, as everything is overgrown all around. The responsible tourist office should develop activities here. After that, however, I had a wonderful view of Hiltpoltstein with its high medieval aristocratic castle from the 11th or 12th century, which is located in the center of the Hiltpoltstein market. The current shape of the three-wing complex goes back to renovations at the end of the 16th century. The summit castle stands on a dolomite rock (530 m above sea level) and forms the core of the village of Hiltpoltstein (518 m above sea level). The rock towering around 20 meters is - as is usually the case in Franconian Switzerland - the remains of a fossil sponge reef from the White Jura. The castle is now privately owned and cannot be visited.
      First I visit the parish church of St. Matthew next to it from the 17th century with later extensions. In the listed core of the place 17 buildings are under protection, some from the 16th / 17th century. Century.
      The path continues uphill to the Silberecke, the highest dolomite rock in the Forchheim district. It is designated as a natural monument and I enjoy the view of Franconian Switzerland. I'm here in the witch's kitchen with climbing rocks. A nature trail has also been laid out around the heights of Hiltpoltstein and there is a high circular path. I descend again and after a few minutes I reach my starting point at the hiking car park. Conclusion: a great, varied hike with wonderful viewpoints! Predicate recommendable ... 😍

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      • 29 de mayo de 2021

  6. Söhni 🏃 hizo una caminata.

    28 de mayo de 2021

    A Helmut, Jutti y 417 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      Startort: Ortsmitte Zeyern; an der Kirche, Kronacher Straße, 96364 Marktrodach
      Eine Wanderung in die Vergangenheit - ein treffender Name fĂŒr diesen abwechslungsreichen Rundwanderweg, denn er berĂŒhrt etliche StĂ€tten, die an ferne Tage in der Vergangenheit des Kirchdorfes erinnern. Neben mehreren Kapellen sehen wir den einstigen Ansitz derer von Zeyern, die Überreste der ehemaligen SchneidmĂŒhle Friedersdorfer MĂŒhle und die ehemalige Dorfstatt Friedersdorf im Bereich des Rodachufers. Auf der Anhöhe sehen wir die ehemalige Einzel Finkenflug. Die Kapellen und zahlreiche Bildstöcke und Kreuze erinnern an die tiefe GlĂ€ubigkeit der Menschen in vergangenen Tagen.
      Glanzpunkte dieser Rundwanderung sind auch die herrlichen Ausblicke ins Tal der Rodach und in die Ferne, vom Ochsenkopf bis zur Veste Coburg und vom Döbra- bis zum Staffelberg.
      Unser Rundwanderweg beginnt an der Kirche in der Ortsmitte. Wir gehen entlang der B 173 nach rechts. An der Pestkapelle ĂŒberqueren wir die Straße und bei der MĂŒhle kehren wir auf diese Seite zurĂŒck. Irgendwo hier betreten wir den geologischen Frankenwald: Hinter uns leuchtet der Muschelkalk der „Zeyerner Wand“, vor uns liegt nach wenigen Metern die steil in die Rodach abfallende Felswand aus schwarzem Schiefer. Kurz nach dem Gasthof Goldener Löwe biegen wir vor der BrĂŒcke nach rechts ab und kommen gleich an der Nepomuk-Kapelle vorbei, deren Figur einst an der BrĂŒcke ihren Standort hatte. Wir steigen zum Berggasthof hoch. Hier befand sich bis ins 17. Jahrhundert der Ansitz des alten Adelsgeschlechtes derer von Zeyern.
      An der Abbruchkante zur Rodach hin geht es ca. 100 Meter weiter, bis wir den Steig zum kurzen Abstieg (Trittsicherheit erforderlich) zur ehemaligen Friedersdorfer MĂŒhle erreichen. Wir finden nur noch Reste der ehemaligen SchneidmĂŒhle.
      In den Wiesen sehen wir eine Sandsteinmarter. Dieser Flurbereich nennt sich heute noch Dorfstatt Friedersdorf. Hier stand wahrscheinlich die Ă€lteste Ansiedlung auf Zeyerner Flur - sieht man einmal ab von den steinzeitlichen Siedlungsspuren, die man vor wenigen Jahrzehnten auf der Terrasse oberhalb der ZigeunermĂŒhle gefunden hat und der bronzezeitlichen Siedlung, die 2016 in der NĂ€he des frĂŒheren Bahnhofs ausgegraben wurde. Am Fuße des Berghanges verlĂ€uft an Feuchtgebieten entlang und durch den Wald ein schmaler Pfad weiter in Richtung ZigeunermĂŒhle. Nach einem steilen Anstieg nach rechts biegen wir auf einem Feldweg nach links ab und laufen zur nahen SchneidmĂŒhle weiter. Dann gehen wir den Fahrweg Richtung Bundesstraße. Auf einer der Ă€ltesten BetonbrĂŒcken (1926) ĂŒberqueren wir die Rodach und folgen auf dem alten Bahndamm dem Rad- und Fußweg nach Norden. Nach ca. 200 Metern queren wir die stark befahrene B 173 (0,4 Kilometer – Vorsicht, keine GeschwindigkeitsbeschrĂ€nkung!)
      Auf der alten Trasse der B 173 wenden wir uns nach links, wo wir nach wenigen Metern auf einen alten Waldweg treffen, in den wir scharf rechts einbiegen. Zwischen dem Fuß des Steilhangs und einem ausgedehnten Feuchtgebiet gehen wir fast eben bis zu einem kleinen Bach, dem wir steil aufwĂ€rts auf einem dammĂ€hnlichen Weg zwischen zwei BachgrĂŒnden folgen. Wo Bach und Weg sich im Dickicht verlieren, wenden wir uns nach rechts und ĂŒberqueren steil aufwĂ€rts eine wilde Waldschneise. An deren Ende wird der Weg wieder eben und schattig. Durch die BĂ€ume erkennen wir rechts eine vom Wald umschlossene Wiese. Dem nĂ€chsten Querweg folgen wir steil aufwĂ€rts ĂŒber eine Lichtung, auf der im Sommer Hunderte FingerhutblĂŒten selbst den Weg erobert haben, obwohl hier der blanke Fels unter den FĂŒĂŸen liegt. Rechts neben uns blicken wir in den nĂ€chsten tief eingeschnittenen Bachgrund, dem wir mit robustem Anstieg bis zum Schotterweg folgen, wo eine Ruhebank auf uns wartet. Wir gehen ein paar Schritte nach links abwĂ€rts und wenden uns dann rechts kurz aber steil aufwĂ€rts, wo ein ebener und schattiger alter Waldweg uns am Hang entlang und an der Quelle des BĂ€chleins vorbeifĂŒhrt, dessen Schlucht unseren Aufstieg begleitet hat. Schon an den Aufstiegen genießen wir ĂŒber die Schulter blickend die herrlichen Ausblicke in das Rodachtal - erst recht von der nun erreichten Lichtung/Wegkreuzung, wo eine idyllische Bank auf uns wartet.
      Wir gehen geradeaus weiter und kommen immer stÀrker ansteigend in das schluchtÀhnliche Tal des Finkenbaches, den wir zunÀchst nur unter uns hören. Diesem BÀchlein folgen wir weiter bergan bis zu dessen Quelle fast auf der Höhe. Sie diente einst der Einöde Finkenflug als Wasserversorgung.
      Finkenflug war ein Bauernhof, wurde spÀter auch als Schullandheim genutzt und stand bis in die 70er Jahre des letzten Jahrhunderts.
      Auf dem HöhenrĂŒcken umrunden wir das vom Wald umschlossene große Feld, das ĂŒberraschend vor uns aufgetaucht ist. Bevor wir wieder in den Wald eintreten, wenden wir uns nach links und gehen am Waldrand etwa 50 Meter entlang, um sofort wieder nach rechts abzubiegen. Auf einem schattigen, weich gepolsterten Waldweg kommen wir wieder bis an den Fahrweg, wo der Grat zwischen Rodachtal und Remschlitzgrund nur noch wenige Meter breit ist. Wir bleiben auf dem alten Waldweg. Nach Überqueren der Schneise (durch Orkan Kyrill im Januar 2007 geschaffen) lohnt es sich, 50 Meter nach Wiedereintritt in den Wald links an die Bergkante zu gehen. Hier tut sich ein atemberaubender Blick in das Rodachtal auf. Im Talgrund erkennen wir bis zu drei MĂŒhlen: die NeumĂŒhle, die BuchschneidmĂŒhle und die ZigeunermĂŒhle.
      Richtung Nordosten folgt das Tal der Wilden Rodach, bis wir in der Ferne die Kuppel auf dem Döbraberg erkennen. Auf einem Rastplatz am Hang können wir den Blick genießen. Unser Weg fĂŒhrt uns weiter bis zum Födelberg mit dem Aussichtspunkt. Auch hier bietet sich ein herrlicher Ausblick. Dieser reicht ĂŒber die Markgrafenhöhe bis zum Schneeberg im Fichtelgebirge. Nach der Rast geht es weiter zum Heilingbrunnen. Das ist die Quelle des Födelbaches, der nach einem nur kurzen Lauf in Zeyern in die Rodach mĂŒndet.
      Ein leichter Anstieg fĂŒhrt uns nun zur Einzel „Redwitzerhöh“.
      Die frĂŒheren Bewohner des ehemaligen Bauernhofes mussten in vergangener Zeit in trockenen Sommern ihr Vieh zum besagten Brunnen an die TrĂ€nke fĂŒhren, wenn das Wasser im eigenen Brunnen knapp wurde oder gar versiegte. Die eine Zeitlang dort befindliche Einkehrmöglichkeit „HĂ€usla“ ist leider seit 2016 geschlossen. Der Kilometer davor und dahinter bietet uns stĂ€ndig wechselnde Aussichten in fast alle Richtungen und auch in weite Ferne. Bei klarer Sicht erkennt man von der Plattform des Wasserspeichers im SĂŒdwesten selbst die Veste Coburg und ein StĂŒck weiter von der Fahrbahn aus im SĂŒden den Staffelberg und Vierzehnheiligen sowie im SĂŒdosten den Ochsenkopf und den Schneeberg im Fichtelgebirge.
      Wir verlassen die Straße, die wir an zwei jahrhundertealten Höfen wieder betreten mĂŒssen. Hier endet geologisch der Frankenwald: Die HĂ€user stehen noch auf dem Gestein der ThĂŒringer Schieferplatte, auf den gegenĂŒberliegenden Feldern sehen wir die weißen Kalksteine des genau hier beginnenden Muschelkalks der Rabensteiner Höhe, die womöglich schon von den Kelten landwirtschaftlich genutzt wurde. Die Verwerfung „FrĂ€nkische Linie“ fĂŒhrt exakt hier entlang. Nach 100 Metern verlassen wir bei der einsam gegen den Wind ankĂ€mpfenden Kiefer (großartige Rundumsicht!) die recht stark befahrene Straße nach links und kommen am Waldrand entlang zur Kapelle auf dem Kindleinsknock. Hier freuen wir uns ĂŒber einen schönen Blick auf Zeyern – Ausgangspunkt und Ziel unserer Wanderung.
      Ein StĂŒck weiter erreichen wir auf der Kanzel eine Sitzgruppe, von der wir bei einer kurzen Rast einen herrlichen Blick ĂŒber Oberrodach und Seibelsdorf hinweg auf die FrĂ€nkische Linie (mit Markgrafenhöhe und Radspitze) entlang bis ins Fichtelgebirge genießen können. Das unmittelbar angrenzende Naturschutzgebiet bietet vor allem im FrĂŒhjahr paradiesische Farbenspiele seltenster Pflanzen. Seidelbast, Orchideen und Silberdisteln fĂŒhlen sich auf den mageren Kalkböden wohl.
      Wir wandern auf dem Feldweg steil abwĂ€rts, wo wir am Wegkreuz Winterleithen auf den Frankenweg stoßen. Mit ihm erreichen wir auf einem schattigen Weg scharf links abwĂ€rts die Rodach. An der linken Seite ragt die Prallwand der Altrodach in weißem Muschelkalk imposant empor. Wir ĂŒberqueren die Rodach auf einer zu einem kleinen Wasserkraftwerk gehörenden BetonbrĂŒcke und kommen am ehemaligen Sportplatz vorbei zum Ortsanfang von Zeyern. Nun ist es nicht mehr weit zurĂŒck zu unserem Ausgangspunkt. Als Einkehrmöglichkeiten stehen der Gasthof Goldener Löwe oder der Berggasthof am Anfang (oder Ende) der Wanderung zur VerfĂŒgung.
      ©Frankenwaldverein e.V.

      • 28 de mayo de 2021

  7. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    23 de mayo de 2021

    02:55
    13,1 km
    4,5 km/h
    120 m
    120 m
    A Anne, UdoS y 502 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      With its four breweries, Aufseß is the world record holder for the highest number of breweries per inhabitant. A brewery trail hiking pass is available in the brewery restaurants. If you have your hiking pass stamped when you visit the four brewery restaurants, you will receive a certificate as a thank you for the visit and as a souvenir that identifies the hiker as the "Franconian honorary beer drinker of the world champion breweries".

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      • 23 de mayo de 2021

  8. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    22 de mayo de 2021

    01:37
    6,00 km
    3,7 km/h
    240 m
    230 m
    1. Burkhard

      Great family hiking festival, and the weather obviously lasted too ... đŸ€©đŸ”đŸ‘

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      • 22 de mayo de 2021

  9. Söhni 🏃 y Anne hicieron una caminata.

    16 de mayo de 2021

    A Söhni 🏃, Cori y 475 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      Our hiking trail begins behind the Schwanenweiher, at the bottom of the SchorrmĂŒhlstrasse. We first follow the SchorrmĂŒhlstraße uphill to the right. The Magnusweg (64), the Eastern Albrandweg (red crossbar) and the Franconian Marienweg run parallel to the red ring.
      We reach the main road and turn left. After about 100 meters, behind the supermarket, we turn right into the street Am Hegnig. We follow the road to the end. After a left bend, the road turns into a meadow path. We have now left the last houses in Thurnau behind and follow the meadow path west. After about a kilometer we reach the forest. We follow the forest path to the right. While the Magnusweg, the eastern Albrandweg and the Franconian Marienweg turn left after a short time, we continue straight ahead and follow the red circle in the direction of Kasendorf. Shortly before we reach Kasendorf we turn left and follow the path uphill. Passing a refuge we reach the edge of the forest, where we meet the eastern Albrand and Marienweg again. Our path now leads to the left, along the edge of the forest.
      Tip: before we turn left and walk back towards Thurnau, it is worth making a detour to the Magnus Tower, which is only a few meters away on the highest point of the hill. Its impressive history is extensively explained using panels. Inside the tower, a staircase leads to a viewing platform!
      Now it's back to Thurnau on a narrow paved road. After about a kilometer we reach Neudorf. We stay on the street and pass the place. Keeping to the south, we follow the road for about another kilometer. On the way we have a wide view of the Thurnauer Land. Shortly before the road bends to the right, we turn left into the forest. We follow the signs that lead us over forest, field and meadow paths. After about 400 meters we come to a wide dirt road, which we follow to the left. After about 300 meters we turn right again and walk along the edge of the field into the forest. The path now leads us steadily downhill on forest paths. (The Bamberg - Bayreuth motorway runs to our right) After about one kilometer we reach Berndorf. Our path now leads us into the center of the village and along the WiesenmĂŒhlgraben back to Thurnau.
      © Markt Thurnau

      Traducido por‱Ver original
      • 16 de mayo de 2021

  10. Söhni 🏃 hizo una caminata.

    15 de mayo de 2021

    03:51
    23,1 km
    6,0 km/h
    460 m
    460 m
    A So, nun aber los, Gudi y 427 mĂĄs les gusta.
    1. Söhni 🏃

      Startort: Bahnhofstraße, Mainleus.
      Mainleus wurde durch die Gebietsreform mit 14 einst eigenstĂ€ndigen Gemeinden und insgesamt 42 Ortsteilen zur grĂ¶ĂŸten Stadt im Landkreis Kulmbach, zum Mittelpunkt des Landes zwischen dem Görauer Anger und der Kirchleuser Platte. Der Ort wurde im Jahre 1983 650 Jahre alt und darf sich seit 2000 Markt nennen. Im Bereich der Marktgemeinde lassen vier Burganlagen (Buchau, Wernstein, Schmeilsdorf und Danndorf), DenkmĂ€ler, sehenswerte Kirchen und zahlreiche Zeugen der frĂ€nkischen Besiedlung die Vergangenheit wieder lebendig werden. Einmalige, beeindruckende Fernsichten zeichnen diesen in Mainleus beginnenden Rundwanderweg am Frankenweg aus: auf Frankenwald und Fichtelgebirge, weite, umfassende Ausblicke ĂŒber das Vorland der Mainebene auf das bewaldete Umland im Hintergrund. Sie fehlen nur, wenn wir ĂŒber kurze Strecken durch gepflegte, mit einzelnen mit Buchen und anderen LaubbĂ€umen durchsetzte Waldabteilungen wandern. Alle Ortschaften, die wir berĂŒhren, haben ihren eigenen, besonderen Reiz.
      Wir laufen ca. 400 Meter den Geh- und Radweg Richtung Willmersreuth, wenden uns nach links auf einen Feldweg und wandern durch Feld und Wald nach dem schon 1283 genannten Wolpersreuth mit seinen gegenwĂ€rtig sieben Anwesen. In gerader Hauptrichtung kommen wir durch Flur und Wald zum Mainwanderweg. Wir folgen diesem Weg ganz kurz nach rechts, biegen nach links ab und erreichen auf einem Feldweg Gundersreuth und den Frankenweg, der uns bis nach Görau fĂŒhrt.
      Wir wandern zunĂ€chst durch den bis 1976 zur Gemeinde Proß gehörenden Ort geradeaus, dann nach rechts ortsauswĂ€rts leicht ansteigend. Auf der Höhe wenden wir uns im Freien auf einem Feldweg nach links und laufen durch die Felder mit herrlichen Ausblicken auf Kulmbach, die Plassenburg und das Umland und auf der anderen Seite zum Görauer Anger, bis zum Beginn des landwirtschaftlich geprĂ€gten Weilers Dörnhof. Wir gehen durch den Weiler bis kurz vor das Ortsende, biegen dort links ab und kommen ĂŒber den Grund mit dem Sportplatz und dem Teich wieder aufwĂ€rts nach Peesten mit der Tanzlinde in der gefĂ€lligen Ortsmitte. Wir laufen nach rechts zum Ortsende, dort gleich nach links. Am Ortsrand des schmucken Ortes zweigt nach links der Magnusweg ab.
      Wir laufen rechts zum Wald. Auf dem ersten Waldweg wenden wir uns durch schönen Hochwald nach rechts, bis sich dieser leicht abwĂ€rts zu wenden beginnt. Dort wandern wir links aufwĂ€rts, um auf bequemem Waldweg nach rechts zum Waldrand zu gehen, wo sich ein wunderbarer Blick auf die mehr als 3500 ObstbĂ€ume von Lindenberg, auf die Höhe von Zultenberg, den Görauer Anger und sein Umland bietet. Wir laufen den Feldweg leicht abwĂ€rts, wenden uns nach links und am Wald wieder rechts aufwĂ€rts. Oben erreichen wir die Straße kurz vor dem Ortsschild von Lindenberg. Nach kurzer Straßenstrecke links aufwĂ€rts, biegen wir nach rechts ab und laufen am Waldrand oberhalb von Lindenberg bis auf die Höhe des Ortes. Ehe wir links durch den Wald in einem Hohlweg kurz aber steil aufwĂ€rts die Höhe von Zultenberg erreichen, genießen wir nochmals den Blick zurĂŒck auf unsere Wanderstrecke und auf die phantastische Fernsicht hin zum Frankenwald.
      Wir wandern auf der Höhe auf dem Wirtschaftsweg nach rechts zum Ortsrand von Zultenberg. Dann durchschreiten wir den Ort geradeaus, ĂŒberqueren die Straße und stoßen bald auf den Beginn des Görauer Angers.
      ZunĂ€chst orientieren wir uns an der Panoramatafel und genießen die einmalig schöne Fernsicht. Dann laufen wir am FluggelĂ€nde (533 m) und den Sprenglöchern aus dem 2. Weltkrieg vorbei, auf dem HöhenrĂŒcken des Albrandes weiter in Richtung Görau. Unser Weg berĂŒhrt eine Sitzgruppe und eine Schafhutung und wir erreichen das Dorf Görau. Hier gibt es kein Gasthaus, das in Lindenberg ist gegenwĂ€rtig nur noch sonntags geöffnet.
      Doch schon vor Görau biegen wir am Friedhof auf einen Feldweg nach rechts ein und wandern durch die Fluren und dann in einem mit LaubbĂ€umen durchsetzten Wald abwĂ€rts. Hier bietet sich ein umfassender Ausblick ĂŒber das Vorland der Mainebene mit der schönen Landschaft und den vielseitig gegliederten Fluren hinweg auf das bewaldete Umland im Hintergrund. So lĂ€uft es sich angenehm abwĂ€rts nach Buchau.
      Nach Georg Schwarz wuchs die anfĂ€nglich kleine Pfarrei zusehends: 1735 gehörten WĂŒstenbuchau, Krötennest, FinkenmĂŒhle, Sorg und die HĂ€lfte von Lopp dazu. 1812 folgten Wittsmannsberg, Friedrichsberg und WĂŒstendorf, 1821 die Protestanten aus Görau und Weismain. Heute sind noch Bechtelsreuth und Neuenreuth dabei, und Weismain ist Filialkirche von Buchau. Es wurde schon erwĂ€hnt, dass bei der Reformation Ă€ußerst hart um die GlĂ€ubigen gerungen wurde, dass es dabei sogar groteske Formen angenommen haben soll. Dazu schreibt Georg Schwarz (Bildband Kulmbacher Land): ... der Thurnauer Patronatsherr fand dort statt des von ihm berufenen (evangelischen) Predigers einen römischen vor, der am Altar die Messe las. ... Im JĂ€hzorn soll er gerufen haben: Holt mir die BĂŒchs! Mit ihr soll er dann kurzerhand den katholischen Priester niedergeschossen haben.
      Am idyllisch gelegenen, gut erhaltenen Schloss am Ortsrand vorbei wandern wir weiter. Auf etwa dem halben Wege zum Kreuzsteinnest liegt westlich des Wanderweges an einem Hang im Nadelwald der Hirschen- oder Herrenstein, der wahrscheinlich in der zweiten HĂ€lfte des 18. Jahrhunderts entstand.
      Der oberste Teil des Sandsteinfelsens ist rechteckig und etwa 1,10 bis 1,50 m tief eingehauen und rings herum von ca. 35 cm breiten und 55 cm hohen SteinbĂ€nken ausgehauen, die bis zu 15 Personen Platz bieten. Vom oberen Hang kommt man auf 9 Stufen auf diese Plattform, die wahrscheinlich einmal ĂŒberdacht war. Der Autor Karl Dill geht davon aus, dass hier die Grafen von Giech mit ihren Gesellschaften Jagdfeste abhielten. Vielleicht konnte man auch von diesem Hirschenstein nach Belieben das im angrenzenden eingezĂ€unten WaldstĂŒck gefangen gehaltene Wild abschießen.
      Wir wandern weiter und kommen bald direkt zu einem weiteren Glanzpunkt zum Kreuzsteinnest und halten dort an den vier historischen Kreuzsteinen kurz inne.
      Drei in ihrer Art gleichen, aber nicht gleich großen Sandsteinplatten stehen mit der Bildseite nach SĂŒden, der vierte quer zu ihnen. Neben der Jahreszahl 1655 sind Kreuze und andere GegenstĂ€nde eingemeißelt. Man erzĂ€hlt sich gerne, dass sich an dieser Stelle vier (auch 5) Handwerksburschen (Schuhmacher, Schmied, Schneider, BĂ€cker, Wagner oder Mauerer) gegenseitig erschlagen haben sollen. Sie sollen auf dem Heimweg von einer Kirchweih gewesen sein. Um den fĂŒnften Gesellen ranken sich Sagen. Nach Edelmann waren es jedoch vier Grenzsteine von verschiedenen Stellen, die hier gesammelt aufgestellt wurden. Der Flurname heißt „Am Kreuzstein“.
      Wir kreuzen den Mainwanderweg und erreichen bald Motschenbach mit den schönen FachwerkhĂ€usern und der altehrwĂŒrdigen Kirche. Wir laufen am Ortsende auf einem Feldweg geradeaus aufwĂ€rts zur Höhe, vorbei am Flugplatz der Segelflieger und an dem WasserbehĂ€lter mit den alten BĂ€umen nach der Rodung des Wilhelm (Willihalm), nach Willmersreuth mit den rund 100 Anwesen und weiter auf der alten und steilen Ortsstraße, sowie dem Geh- und Radweg zurĂŒck nach Mainleus.
      ©Frankenwaldverein e.V.

      • 15 de mayo de 2021

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