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slueart
 

Información sobre slueart

Ich laufe - ich bin!
Meine Motivation zum Wandern ist vielschichtig, der Einfachheit und der Mehrdeutigkeit wegen schließe ich mich einigen Denkern an, deren weise Worte zum Thema Wandern mich begleiten.
„Der Wanderer wandert nicht um ein bestimmtes Ziel auf dem schnellsten Wege
zu erreichen, sondern er wandert um des Wanderns willen“ wusste schon Hans Jürgen von der Wense.
Nur wo man zu Fuß war, sei man auch wirklich gewesen, befand bereits der bekanntlich gut herumgekommene Goethe und Friedrich Nietzsche empfahl, keinem Gedanken zu trauen, „der nicht im Freien geboren ist und bei freier Bewegung“.
Viele meiner Touren sind Heimat-Touren, das Landkartennetz im Kopf verdichtet sich: „Wie glücklich der, welcher sagen kann: Es gibt gewiss viel Grösseres und Schöneres in der Natur, dies aber ist mir innig und vertraut, blutsverwandt, ja noch mehr.“ (Wense)
Und vergessen wir nicht, dass Wandern allen Diktaturen verpönt und verdächtig erscheint, weil es unabhängig und frei ist!
Wandern macht anarchisch – wenn nicht gar anarchistisch.
(Zitate: kunstforum.de/artikel/nur-narr-nur-dichter-nur-wanderer)Folgende ansprechende Weisheit finde ich bei Hansjörg Schneider ("Hunkelers Geheimnis"):
"Der Mensch ist ein Lauftier. Er muss laufen und in Bewegung bleiben, immer weiter. Das hält ihn am Leben, bis es ihn niederstreckt."
Collectionen:
komoot.de/collection/983254/-2020-07-20-29-breaking-corona-g-k-alaska-in-deutschland-werden-edersee-251km-6000hm
komoot.de/collection/1002267/-g-k-wanderungen-in-der-heimat-slueart-kc-bei-komoot
komoot.de/collection/1047358/-g-u-juist-oktober-2020

Distancia

4.756 km

Tiempo en movimiento

913:17 h

Colecciones personales
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Cronología
  1. slueart y KC🌞 hicieron una caminata.

    21 de julio de 2021

    01:29
    6,76 km
    4,6 km/h
    30 m
    30 m
    A KC🌞, slueart y 6 más les gusta.
    1. slueart

      2021-07-21
      Uckermark land and water circuit
      G&K
      Day 10:
      Small final hike in the evening from Templin to Camping Fährkrug
      7 km
      Our short final hike leads us along the completely preserved city wall, once around the city center of Templin and then back to the campsite via the riverside path.The walk along the city wall is interesting in many ways, on the one hand the beautiful, old architecture with wall niches, niches and towers, on the left the changing city scenes: backyards, prefabricated buildings, magnificent town houses and sheds alternate.After the city tour, however, we treat ourselves to an early dinner before we set off for the forest.Already at the beginning I mentioned the extremely potent mosquito dung critters in this area, which attack us in large numbers again today and annoy us a little on the actually beautiful way home.End at the lake.
      Bathing area.
      Bench table.
      That is the end of the "journey through the Uckermark."

      Traducido porVer original
      • Hace 6 días

  2. slueart y KC🌞 hicieron una caminata.

    21 de julio de 2021

    A slueart, KC🌞 y 6 más les gusta.
    1. slueart

      2021-07-21
      Uckermark land and water circuit
      G&K
      Day 10 - CANOE 3:
      From Bivouac Röddelin to Camping Fährkrug
      (Bathing place 6; bathing place 1)
      12km
      We are not the only ones who like the soft grass of the meadow landscape.
      Already when we got into our tent we noticed the nudibranch front yesterday at night, which, leaving the reeds at night, advanced together towards the tent.
      This morning the invasion is limited, the last conqueror dies in the washing machine at home, we pick a lot of slime from our sandals and from the tent and that's it.
      Morning swim and breakfast, everything perfect in the morning, only the coffee is missing ...
      slowly not anymore.
      We leave the Röddelinsee eastwards and enter the long, narrow Templin Canal.
      Soon we notice the waymark of the "Uckermärkischen Landweg", the red dot on white, on the trees on the bank.
      The Uckermärkische accompanies us on our last kilometers to the destination and thus closes the circle that we cut through the Brandenburg landscape.
      For the first time we meet a pair of swans with three young animals, some of whose magnificent tail feathers are drifting on the water because of the moult and, at the end of the day, decorate our Chattooga.In the Templiner Canal it remains quiet for a long time, except for a "excursion steamer", which steers around a bend in the canal and forces us to avoid, there is not much going on on the water.
      Only shortly before the lock, the Templin lock, do we get five kayaks with which we wait in front of the lock.
      "The Templin lock has a usable chamber length of 28.50 meters and a chamber width of 4.93 meters. The height of fall at mean water is 4.20 meters. (WIKI)As a debut there is an upward lock and since, apart from a rubber dinghy with an outboard motor, only paddlers populate the chamber, we spread out in the lock, this time we "park" our Canadians quite far in front.And afterwards you are richer by another experience.At first the lock chamber fills slowly with water, then, from a certain water level, the invisible, lower flood gates are opened completely and suddenly the water pushes tremendously and rapidly from below into the chamber; it is boiling, whirlpools seize the boats in front and make them dance.Exciting, really exciting.Above all, since we slide a quiet lock paranoia anyway.
      But everything is going well, we leave the lock and drive to the small city harbor, where we have a snack.
      From the Stadtsee we drive to the Templiner See, in whose long, slender course, after a short creative stop, we paddle into a large, fallen tree lying in the water.At the end there is the ferry jug, destination and start of our journey, we check in with the grumpy camping attendant, who assigns us a less fine place than the first time, clean the boat quickly and then the "Reiherhals boss", who takes over the transfer of the boat back to Lychen (65.- €) carried out by yourself, taken to Templin.Our subsequent, short final hike leads us once along the completely preserved city wall, once around the city center of Templin and then over the riverside path back to the campsite.Please refer:
      komoot.de/tour/427307349

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      • Hace 6 días

  3. A slueart, KC🌞 y 9 más les gusta.
    1. slueart

      2021-07-20
      Uckermärker Land- und Wasser-Runde
      G&K
      Tag 9 - KANU 2:
      Von Schleuse Regow nach Röddelin
      Biwakplatz Röddelinsee
      (Badeplatz 6; eigener Steg!)
      18km
      Der Morgen graut in mehrfacher Hinsicht, als wir nach dem Wachwerden das Waschbecken und die Klos am Capriolenhof aufsuchen.Munter blicken die beiden bärtigen Ziegenböcke wie Ebenbilder unserer selbst in die Morgensonne, die zwanzig oder mehr Böcklein im Pferch sammeln Kräfte für den Tag und messen dieselben untereinander, indem sie spielerisch die Hörner aufeinander krachen lassen.Die Türe zum Café steht bereits offen, ich blicke um die Ecke hinein, frage nach der Möglichkeit, einen Kaffee zu bekommen, was negativ beschieden wird, mit der Aussage, dass erst um 12 Uhr geöffnet würde.
      Da erreicht mich auch ein Grauen, als ich im Innenraum die beiden leicht beschürzten, jungen Mädchen mit scharfen Messern an großen Fleischbrocken säbeln sehe.
      Am Pferch beantwortet die Dritte im Bunde meine Frage nach einem möglichen Auslauf der Ziegenböcklein mit der muffig vorgetragenen Erläuterung, dass diese keine Zuchttiere seien, sondern nur geschlachtet würden.Deshalb lebenskurz Pferch.
      Die Schreie am frühen Morgen.
      Die Fleischbrocken unter'm Messer.
      Ohne Morgenkaffee stehen wir mitten in der ebenso realen wie grausigen Welt der Omnivore, zu denen wir uns selbst auch zählen müssen.Der Biwakplatz an der Schleuse Regow ist der einzige Zeltplatz auf unserer Reise, der keinen tauglichen Zugang zum Wasser besitzt; das seitliche Altwasser ist brackig, der Einstieg in die Havel ob der in den Uferboden getriebenen Pfahlreihen zu tief oder zu hoch, um das Wasser wieder verlassen zu können, deshalb paddeln wir heute ungebadet los und folgen dem Lauf der Havel, nachdem wir wieder unser Zelt leise, leise abgebaut haben, dieses Mal, um das Kajakpärchen nicht zu stören.Unsere ebenfalls leise Hoffnung, heute vielleicht einmal ganz alleine durch die nächste Schleuse Zaaren zu navigieren und die Automatik dementsprechend selber in Gang zu setzen, schwindet mit jedem Dreierpulk an motorisierten Booten, die uns die Schleuse schon lange zuvor rhythmisch entgegen spuckt.In der Tat fährt ein riesiger polnischer Pott namens KATHARINA vor uns in die Schleusenkammer und stänkert uns bei einem freundlichen Ahoi ein bisschen ein.
      Den Regeln gemäß warten die kleinen Paddelboote immer hinten in der Schleusenkammer.
      An einer als Rastplatz zu erkennenden Stelle am Havelufer legen wir eine Pause ein, wohl wissend, dass das NSG Kleine Schorfheide hier in dieser Gegend noch ziemlich munitionsverseucht sein soll, weshalb wir uns in dieser malerischen Gegend nur kurz auf einigen Wegen umsehen.Schorfheide heißt dementsprechend unsere nächste Schleuse, deren Kammer wir uns mit lediglich einem Motorboot teilen.
      Die Schwalben umsausen uns, als wir unseren Chattooga an der Kammerwand sichern und sofort wird deutlich, warum.
      Wir liegen in der Flugbahn der "Schorfheider-Schleusen-Schwalben", die gerade dabei sind, ihre Nester, die an den eisernen Wänden der Kammer festgeklebt sind, auszubessern und dort zu brüten.
      Da darf schwalbe nicht zu scheu sein, sonst wird das hier nix bei dem Betrieb!
      Wir sinken mit fallendem Wasserstand aus ihrem Fluggebiet hinunter auf den Pegel der unteren Havel, die wir alsbald nur noch einmal kurz bepaddeln, bevor wir dann linker Hand in die ruhigeren Templiner Gewässer eintauchen.
      Wesentlich ruhiger, wie wir schon an der ausgeschilderten Geschwindigkeitsbegrenzung auf sechs Stundenkilometer feststellen können.
      Nach der Überquerung des Kuhwallsees legen wir am unteren Biwakplatz der Schleuse Kannenburg an; erkunden das Terrain und eilen zu der naheliegenden Gaststätte.
      Nun, wer ahnt es nicht?
      Die Gaststätte BERLIN ist geschlossen, eine zugehörige Familie hat den gesamten oberen Biwakplatz in Beschlag genommen und abgesperrt, uns erklärt man, dass die Mutter gestorben sei und damit wohl auch die Gaststätte.Und da bekanntlich der Hammer gerne mehrmals zuschlägt, wird bei dem Gang zur Schleuse deutlich, dass diese momentan nicht existiert.
      Baustelle seid 2017, Ende offen, Schleuse nicht; später hören wir etwas von 2022, jetzt ruhen die Arbeiten mehr als offensichtlich, Informationen haben wir dazu im Vorfeld nicht gefunden.
      Geheimbaustelle, die aber auch erklärt, warum die Templiner Gewässer so prächtig ruhig sind. Die sechs nord-östlich gelegenen Seen (Sechs-Seen-Tour) sind von der Havel-Wasserstraße abgeschnitten.
      "Umtragen" heißt das Zauberwort aller Kanuten; mal ist es unproblematisch, es kann aber auch sehr zeit- und kraftaufwändig werden.
      Hier ist es in der Tat relativ simpel, mit einiger Anstrengung können wir den beladenen Kanadier auf einen fast nicht mehr gängigen, riesigen Bootswagen, der vor Ort steht, hieven und zur Einsatzstelle hinüberschieben.
      Ein natürliches touristisches Kleinod wird hier leider in aller Stille zu Grabe getragen, auch die angrenzende Badeanstalt (voll retro!) im Kleinen Kuhwallsee scheint dem Verfall überlassen worden zu sein.

      Eigentlich könnten wir heute bis Fährkrug durch paddeln, aber wer will schon freiwillig seine Reise verkürzen?
      Zudem würde es schon wieder vom Genusswandern zum anstrengenden Sportwandern per Kanu ausarten.
      Und so heißt unser avisiertes Tagesziel:
      Campingplatz am Röddelinsee, den wir auch nach einigen Wasserkilometern erreichen.
      Trübe Stimmung will sich breitmachen, als wir die Stellflächen für kleine Wanderzelte inspizieren, ziemlich trostlos vor einem Haufen Sperrmüll platziert und so gar nicht einladend.
      Kurze Entscheidung; wir fahren weiter, um den Biwak bei Röddelin zu suchen und hoffen, dass sich dieser ein wenig ersprießlicher darstellt.
      Etwa einen Kilometer weiter stoßen wir dann am Rande eines, hinter dem Schilfgürtel liegenden, großen Wiesenarreals, auf eine zeltende Familie, die mit zwei Pouch-Faltbooten unterwegs ist, uns in die Gepflogenheiten des Biwakierens an der Kanustation Decker ein- und darauf hinweist, dass wir schon wieder ins Versorgungsloch zu fallen drohen, die örtliche Gaststätte ist geschlossen."Herr Pouch" erbarmt sich unserer und chauffiert mich mit seinem Auto ins fünf Kilometer entfernte Templin, einer Oase des Konsums in der kargen Uckermark, so dass ich flott das Nötigste einkaufen kann und das leibliche Wohl gerettet ist.So ist das immer auf Reisen und heute ganz besonders, auf ein Tief folgt wieder ein gutes Erlebnis.
      Der Biwakplatz stellt sich als der schönste Platz auf unserer gesamten Reise heraus.
      (19.- Euro zusammen)
      Einsam und ruhig (zunächst, später werden auch hier wieder die lieben Kleinen den Badeplatz lautstark bespielen), direkt am Wasser gelegen, komfortabler Wiesenuntergrund und der absolute Hit ist ein zugehöriger Steg, dessen Bank wir für diesen Abend ganz für uns besetzen.
      Als am Abend Ruhe eingekehrt ist, wird es richtig spannend am Röddelinsee:
      Erst sehen wir einen Schwarzstorch westwärts ziehen, später dann ein Paar gen Osten über den See fliegen.
      "Der Schwarzstorch ist deutlich unbekannter und scheuer als der viel näher am Menschen lebende Weißstorch. Äußerlich ähneln sie sich stark, einen markanten Unterschied gibt es jedoch: Das Gefieder des Schwarzstorchs ist überwiegend schwarz mit grünlich violettem Metallglanz. Er lebt zurückgezogen in großen, ruhigen Waldflächen und zieht etwa einen Monat später als der Weißstorch nach Afrika zum Überwintern. Brutvögel anderer Länder kann man als Durchzügler beobachten."
      (nabu.de)
      Zudem geben sich die Reiher und Schwarzmilane des Öfteren die Ehre, erstmalig können wir eine, über dem Schilf segelnde, und nach Beute spähende Rohrweihe identifizieren.Die avisierte Beute beobachten wir ebenfalls, die sich gleichermaßen recht selten sehen lässt, einen Rohrsänger, wahrscheinlich einen Drosselrohrsänger, der mit seinem merkwürdigen Sangesgemisch aus Knarzlauten und melodiösen Tonfolgen die wunderbare Abendstimmung bereichert.Danke und gute Nacht am Röddelinsee.

      • Hace 5 días

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    1. slueart

      2021-07-19
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Tag 8 - KANU 1
      Von Lychen nach Capriolenhof/Schleuse Regow
      Biwakplatz
      (Kein Badestrand!)
      26km
      Leise, wirklich sehr leise, bauen wir am Morgen unser Lager ab, stören nicht die Schlafenden in der frühen Morgenstunde.
      Als einzige Frühsportler schwimmen wir noch ein letztes Mal im Wurlsee, bevor wir, weiterhin möglichst geräuschlos, mit unserem "Chattooga in den See stechen", nicht ohne den wackeren Nudistinnen zu zuwinken, die sich jetzt aus ihren Bademänteln pellen, um ihr tägliches Morgenschwimmen zu beginnen.
      Einige Jahre ist es nahezu her, dass wir zuletzt gemeinsam im Kanu saßen, jetzt erinnern sich alle Zuständigkeiten unserer Körper rasch wieder an die Bewegungsabläufe.
      Wir paddeln, noch den gemeinsamen Rhythmus suchend, über den Wurlsee, an dessen südöstlichen Ende wir zunächst die Einfahrt in den schmalen Ohlenbruchgraben finden müssen, der uns dann in den Nesselpfuhl trägt.
      Dessen einzige Ausfahrt liegt im Süden des kleinen Sees, es ist ein schmaler Wasserlauf; beim Durchschlupf unter der Berliner Straße hindurch müssen wir die Köpfe einziehen.Zuvor gibt es ein Frühstück vom Monopolbäcker der Gegend, den Coffee-to-go leisten wir uns mit schlechtem Gewissen, weil wir vergaßen, eigene Becher mitzunehmen.
      Noch ahnen wir nicht, welch gute Dienste uns die Becher bald leisten werden.
      Hinter dem Durchlass gleiten wir mäandernd im Wasser der Woblitz in den Großen Lychensee hinein. Das Wetter ist ruhig, als wir nach kurzer Zeit abseits der Fahrrinne im Windschatten der Privatinsel Langes Werder verschwinden.
      (Die Route in der Karte ist hier und auch sonst sehr ungenau, weil zuvor von Hand gezogen.)
      Imposante Seerosenteppiche breiten sich vor uns aus, über uns kreist zunächst der schwarze Milan am Himmel, später ein Adler(?); ein, zwei kleine Boote bewegen sich abseits.Während wir dem südwestlich gelegenen Ablauf der Woblitz zustreben, überholen uns drei schnellere Kajakfahrer, mit denen wir uns plaudernd ein wenig austauschen.
      Ahoi.
      Mit dem Eintritt in die Woblitz wird deutlicher, dass wir uns jetzt auf einer offiziellen Wasserstraße befinden; die entsprechenden Wasserzeichen werden von nun an vor allen Dingen wichtig, um in den unübersichtlichen Schilfgürteln der Seen die weiterführenden Fahrrinnen zu erkennen.Am südwestlichen Ende des Woblitzsees liegt Himmelpfort, ein kleiner Ort mit großem Namen und entsprechendem Postamt; für uns wird seine Bedeutung eine noch größere werden, hier erwartet uns die erste Schleuse.Als einziges Paddelboot liegen wir in der Warteschlange der Hausboote und Motorjachten, die darauf warten, in den Stolpsee hinab zu schleusen.Wir beschränken uns auf einen kleinen Platz links an der Kammerwand, hinter uns ein Minimotorboot mit einer unerfahrenen Skipperin, die wir gerade noch davon abhalten können, ihr Boot in der Schleusenkammer zu vertäuen.Klaus filmt den Schleusenvorgang mit seinem Phone, als uns die besagte Schaluppe von hinten derart rammt, dass wir zu kentern drohen, unser Kanu reichlich Wasser schluckt und das Phone filmend auf den Schleusengrund sinkt.Großes Entsetzen.
      Jetzt die Kaffeebecher.
      Wir schöpfen geschockt das Wasser aus dem Bootsrumpf; der Schleusenvorgang wird nebensächlich, irgendwie paddeln wir hinaus, unfähig, Himmelpfort den geplanten Besuch abzustatten, dümpeln wir in den Stolpsee hinein.Die Skipperin mit ihrem Bötchen ist auch irgendwie verschwunden.Nicht nur das teure Phone ist verloren, -die Paddelprobe hat ergeben, dass auch nach abgelaufenem Wasser der Schleusengrund unerreichbar bleibt; bei den mittlerweile sämtlich automatisch betriebenen Schleusen gibt es zudem niemanden, den wir hätten ansprechen können- sondern mit ihm auch alle Tracks, Photos und persönliche Daten.
      Unser Leitgerät wird uns fehlen.
      Als sei das der Widrigkeiten nicht genug, empfängt uns auf dem gar nicht so kleinen Stolpsee ein heftiger Gegenwind, bei dem wir aufpassen müssen, dass dieser nicht längsseits aufs Kanu trifft, weil dann die Wellen erneut Wasser ins Boot treiben.Die Erkenntnis, dass dies alles gerade ein wenig zu viel für uns wird, treibt uns zu einer Badestelle am östlichen Ufer des Stolpsees, in der wir anlegen.Um uns dem "germanisch" anmutenden Camp einer Gruppe von martialisch aussehenden Menschen gegenüberstehen zu sehen; folglich paddeln wir bald wieder, latent panisch, gegen die Wellen an, die Markierungsbake des Haveleingangs suchend.Die Havel weist als Wasserstraße eine durchgehende Uferbefestigung aus Pflöcken auf, welche ihr natürliches Erscheinungsbild stark beschneidet, dennoch haben wir den Eindruck, dass wir uns tief in der Natur befinden, zumal sich an den Ufern nichts Menschliches regt oder zeigt.Wir gleiten durch das ruhige Wasser, bis im Dreivierteltakt die nächste flussabwärts gelegene Schleuse einige "Schwimmende Schrankwände" und Motorjachten ausspuckt.
      Dann ist es für kurze Zeit vorbei mit der Natürlichkeit und der Harmonie, die Luft abgasgeschwängert, die Ruhe dahin.
      Der Biwakplatz bei der Schleuse Bredereiche wird als Quartier für heute angepeilt und für wenig beschaulich erachtet, da wir einen Ausblick wie auf die Miniaturhafenanlage Duisburgs vor uns wähnen; zudem teilen uns aufbrechende Paddler mit, dass auch Bredereiche im Versorgungsoutback liegt.
      Als dann auch noch die Schleuse die aufwärts fahrenden Schiffe entlässt, springen wir ins Boot, queren das Wasser und schleusen weiter.
      Nach dem unkomplizierten Schleusenvorgang, an dem außer uns nur ein Paddlerpärchen teilnimmt, pullen wir sechs Kilometer weiter die Havel hinab, schleusen uns unbeschadet durch die Schleuse Regow, hinter der wir zeitgleich mit den beiden Kanuten am Biwakplatz anlegen.Ein großer Platz am Altwasser, ein überdachtes Bank-Tisch-Ensemble, ein Klo in einem halben Kilometer Entfernung auf dem Capriolenhof, einem Ziegenhof, dessen kleine Schankwirtschaft am Abend noch einmal von sieben bis acht öffnet.Alles soweit ganz nett, aber bei uns will sich heute Abend ob der Verluste keine gute Stimmung mehr einstellen, der ländliche Frieden erreicht uns nicht.Dass es auch ein täuschender Friede sein kann, erfahren wir am nächsten Morgen.

      • Hace 6 días

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    1. slueart

      2021-07-18
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Day 7
      Rehberge campsite
      (Beach 5)
      Hike and lake hike to the Retkow show garden, around the Wurlsee, through Lychen and from Reiherhals over the Wurlsee
      Just like at home, I trudge to the bakery on Sunday morning, here in the car in front of the gate and join the queue of people waiting (by the way, nobody wears a mask here either, the Uckermark has hidden Corona.)
      Delicious rolls, a sausage preserve of the somewhat lesser known kind bought the day before and a bottle of instant cocoa make up our Sunday breakfast, which we can have on the bench by our tent this time.
      A sign on the roadside refers to the exotic garden exotik-kunst-garten.de in Retzkow, a district of Lychen.
      The hope of a morning coffee makes this address the first port of call for our Wurlsee + Lychen tour.
      Hope isn't disappointing, the garden isn't open yet, but the friendly Ms. Nagel serves us a real Prüttkaffee, which we start chatting a little while enjoying it.
      Yesterday's kitten sneaks into the conversation and its secret is quickly revealed.
      The little cat likes to sleep in the bumper of a car that belongs to it, with which the son drove to town yesterday and saw something black and white scurrying away on the way.
      Case solved.
      Kitten is searched for with food bowl.
      From the main path to Retzkow we turn over a forest path to the southeast in the direction of Wurlsee.
      However, the path soon ends in front of the huge area of the campsite.
      On the side is the skeleton of a large gate without any current function, almost as if forgotten in the forest, a truly bizarre sight.
      With almost no luggage, we indulge in one of our passions and head across the forest to the south-east, following one and the other deer crossing, crossing a small swamp and finally ending up in front of the Ilsenquelle at Wurlsee on the circular hiking trail that also runs through our campsite.After an edifying rest with a leafy view of the lake, we follow the hiking trail that also leads us through the second campsite at Wurlsee.
      Our decision in favor of Rehberge stands out; Wurlseecamping is also in the supply hole, the campground terraces for short-term tents are densely populated in contrast to our place on the other side of the lake, which only has three neighbors.
      The lakeside path ends here, the Strelitzer Straße leads us to Lychen.
      Lychen is a water town that is surrounded by three to six lakes, depending on how it is counted.
      So we walk past many interesting and delightful views; We decide to have a late lunch "Beim Dicken", which, true to its name and musty, serves us a delicious, smoked trout and creepy fried potatoes with a hint of salad.
      We already know the way home in our sleep and yet the forest path on the southwestern shore of the Wurlsee is one of the really enchanting forest bank paths, which also impresses with a tolerable number of mosquitoes and benches.
      It's Sunday, the path is beautiful, but it remains deserted.
      How nice.
      At a waiting stop, we look forward to the takeover of the boat, which is scheduled for 6 p.m.We arrive too punctually at the site of the recreational designer "Reiherhals" and take over our Canadian, which we have chosen because of the hiking backpacks instead of the brisk kayaks.
      (reiherhals.de = holiday complex fully booked until 2022, not so the boats, very cheap: € 20 per day)
      In the evening you look for us in vain, you cheerfully exulting children from the beach, we paddle across the Wurlsee, from one bay to the next; look, listen, bob happily in the boat.
      And gratefully enjoy the silence.

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      • Hace 6 días

  6. A slueart, KC🌞 y 9 más les gusta.
    1. slueart

      2021-07-17
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Day 6
      Combined tour with B & B and on foot from Warnitz to Lychen,
      Rehberge campsite
      (Beach 5)
      14km (+ 90km B&B)
      "A journey through the Uckermark" is really picking up momentum today, we are gaining land and kilometers by train and bus to reach our next short location, the Rehberge campsite near Lychen.Here we will insert another "hiking-without-luggage-travel day" and then switch to the boat.
      "Decelerate", as it is called so nicely in new German and is right on trend.
      From "sport hiker" to "pleasure hiker".
      Although we always want to pay attention to the enjoyment of hiking, the sporty part quickly wins the upper hand on longer luggage tours.
      (n-tv.de/leben/Wanderer-und-ihre-Schubladen-article22704508.html)
      I don't want to expand on the description of the bus and train journeys here, just as a reminder:
      From Warnitz we take the well-known RE3 to Prenzlau.
      There is no train going west, the line to Lychen has unfortunately been shut down.
      Symptomatic too.
      The bus to Templin starts immediately and we can just jump on board.
      The lovely bus driver tries by radio to get our connection from Templin, for which we then have to wait a little while according to the schedule.
      Admittedly, the two bus trips across the country then turn into good, independent experiences; Towards Lychen the rutted roads get narrower and the bus takes us, and hardly anyone else, through the swampy green forest.Shortly before Templin we see Klausen's car driving a bus at the Hotel Fährkrug, here at the narrowest point of our round.In Lychen we get off at the junction to Retzkow and trot on the quiet country road north-west towards Rehberge.
      The silence of the forest is broken by a pitiful muzzle. As we climb the side hill, a black and white kitten is lying in the forest.
      Clearly not yet able to survive alone.
      Exposed?
      We find out more about it the next day, here and now the little one whizzes through the undergrowth and does not allow herself to be caught.
      The campsite is huge, thanks to the friendly custom of "natural campsites" to leave as much space as possible between the tents and wagons.
      A fine little lawn on the bank of the deep, forest-lined and therefore greenish shimmering Wurlsee, of course right next to the bathing area, will be ours.
      But that is the end of comfort.
      When registering, we pay over fifty euros for two nights including visitor's tax, but there is nothing except postcards for supplies.
      Too bad.
      However, tomorrow morning the baker should be in front of the gate.
      And so the actually hiked kilometers of the day result primarily from the three times the route between Lychen and Rehberge, where we also wander through Lychen, as the photographs clearly show, and not just hang out on the net.Late in the afternoon we visit Café GaTho, a successful example of the success of private initiatives.
      Off to Gabi and Thomas' garden.
      Last bench on the beach, the sunset behind us thankfully sets the scene for the local colors of nature.

      Traducido porVer original
      • Hace 6 días

  7. A slueart, KC🌞 y 10 más les gusta.
    1. slueart

      2021-07-16
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Day 5
      Combined tour from Warnitz to Seehausen, back by train
      15km
      (Beach 4)
      Two croissants and two delicious latte p.p. At the reception we are strengthened for the start of the day, which we will of course not spend lazing around, but rather plunge into our first hike without luggage and walk a section of the Uckermärkischer Landweg long the train to Prenzlau to Seehausen, which is the last small reminiscence of the old plans can be understood, but not necessarily.The northbound route initially runs over the road and on the occasion we explore the place a little.Many details in terms of private design show that the talent of recycling consumer goods, which was of great importance in the former GDR, has not yet been lost even after years of westernization.After about four kilometers the Uckermärkische leaves the forest and we hike through the swampy depression between Oberuckersee and Krummesee, past an Ottertunnel, green reed belts and flowering meadows.And as it is, once the barriers have fallen, after Seehausen has presented itself in the scorching, shadowless sun and dead pants, we board the train, which runs every hour; "Like a hobo", because there are no machines in the country (How nice!) and the conductor doesn't manage (and vice versa, neither do we) to reach us before we are back on the platform in Warnitz after a few minutes.Before we devote the rest of the afternoon to swimming and meditation, we visit the local tourist information center, which is surprisingly well stocked with local products and maps; spoil us in the adjoining garden with coffee and cake.We continue our local exploration in the late afternoon when we visit the "Deutsche Eiche" and have a really tasty dinner.On the way back to the tent, we can experience a good thunderstorm with dry bodies. In the middle we sit protected under a covered bench and table ensemble at the deserted public bathing area in Warnitz.Later the jetty again with everything that goes with it, because it's so beautiful, today even with BestBank!Our thanks go to the director for this gourmet day.

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      • Hace 6 días

  8. A slueart, KC🌞 y 4 más les gusta.
    1. slueart

      PLAN:
      Day 4 - 32km
      This is the third and longest route.
      Breakfast camping? NOTHING
      Kilometers 3, 4 railroad, turn off after railroad only if shopping, otherwise 3 km B 198
      Km 5.5 Kerkow Snack ?, drinking water
      Kilometer 8.8 Welsow fruit wine tavern?
      14.6 km bus stop
      15.6 kilometers train / houses / drinking water?
      Kilometer 18 Briesow Mitte, bus, drinking water
      Kilometer 23 Schmiedeberg: NIX, water
      Kilometer 28 Melzow: NOTHING, water
      Kilometer 32 Warnitz shopping on the right 50m
      Abortion by bivouac safely possible if necessary.
      In the evening Warnitz: Camping Oberucker See
      camping-oberuckersee.de/2-platz.html
      Sale of drinks and ice cream, bread service,
      "Deutsche Eiche" restaurant in town
      This is what the plan once looked like, but for the reasons described "knee, climate and food" we change our plan with a heavy heart.
      We admit that we cannot seamlessly connect to our ALASKA hikes through the Black Forest (2019) and through the Sauerland (2020) and that the idea of the seven-day long hike is invalid.
      2021-07-15
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Day 4
      Combined tour from Wolletz Camping to Warnitz
      Camping site at Lake Oberucker (bathing beach 4)
      28km
      (Since the tour dates disappeared with the sinking of the tracking phone in the "Himmelport" lock base, the photos are entered into the map by hand, which unfortunately means that the correct order is not always given.)If breakfast is not given, it is clear that we will reschedule.
      It took a while to go on vacation, so we walk to Angermünde, six kilometers away, stop at the nearest bakery and treat ourselves to a hearty breakfast.
      Coffee can taste this good.
      The way to the city is anything but a purposeful way there; we finally see two of the cranes whose calls we have heard several times.
      In the morning the pine forest with its threads of Mary, the birds sing, weaves around us; the mosquitoes are only annoying for a short time, then the caustic but proven antidote is applied and that's it.
      We pass huge sunflower fields and watch the multitude of butterflies swaying through the air.Cut.From Angermünde we take the RE3 to Warnitz. There is actually a grocery store here, a country market characterized by rural diversity.
      Since we are staying there for two days, the food is secured.
      But be careful, it's shift at 5:30 p.m.
      Via the riverside path on the Oberuckersee we reach the campsite of the same name, which welcomes us with a particularly splendid swimming area.
      A very beautiful jetty protects the bank and attracts bathers to and into the water with individual jetties and benches. Most of the time, the banks of the lakes in the Uckermark drop off steeply, here there is sandy ground contact on a broader strip.
      Therefore, the place is home to a noticeable number of young families who enjoy the bathing area.
      The lady at the registration desk welcomes us in a friendly manner, she also offers cool drinks and morning coffee.
      The forest area, which is steeply situated on the slope, is terraced, we find a quiet place close to the lake.
      When the mirabelle plums are ripe, there will be a large orchard for snacking. Now there is a trailblazer that gives us beautiful fruit.
      In the evening we gratefully take possession of an empty bench on the now relatively quiet jetty and sit for a long time until the sun has set.

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      • Hace 6 días

  9. slueart y KC🌞 hicieron una caminata.

    14 de julio de 2021

    A slueart, KC🌞 y 5 más les gusta.
    1. slueart

      PLAN:
      930 Meter Häuser/Trinkwasser?,
      danach nix bis Poratz
      Nix außer vielleicht Trinkwasser:
      Kilometer 4,4 (Abweg)
      Kilometer 13,3 Demeterhof in Peetzig
      Kilometer 7 Schutzhütte
      Kilometer 19,3 Wolletz, Kaffee Konsum LM
      Abends Camping am Wolletzsee,
      campingplatz-wolletzsee.de/index.html
      wenn belegt 500 Meter Nordost = Freiflächen?
      2021-07-14
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      Tag 3
      Vom Präßnicksee nach Wolletz
      Campingplatz (Badestrand 3)
      26km
      Obwohl der Tag uns recht freundlich mit einem ebenso erfrischenden wie reinigenden Schwimmen im See begrüßt, bauen wir kurz danach unser Zelt bei einsetzendem Regen ab.Der sich, als wir schon eine Weile schwitzend marschieren, zu einem mächtigen Schauer auswächst, dem wir aber nur noch die Regenhauben unserer Rucksäcke entgegenhalten.
      Eh zu spät.
      Und so laufen wir den ganzen Tag in irgendwie nassen Klamotten, was bei mir zu einem prächtig schmerzhaften Wolf führt.
      Der Poratzer Wald wird in der feuchten Schwüle bald ein wenig eintönig, die breiten Wirtschaftswege bieten dem Auge wenig Abwechslung.Schon früh im Jahr sprießen ob der Feuchtigkeit die Pilze; wir stoßen auf einige Prachtexemplare von Bovisten, die mitten auf dem inzwischen schmaler gewordenen Weg wachsen."Der Name Bovist ist vom frühneuhochdeutschen Wort vohenfist (aus „vohe“ Füchsin und „vist“ Bauchwind, also „Fähenfurz“ oder „Fuchsfurz“) abgeleitet, aber bald nicht mehr verstanden und zu Bovist latinisiert. Der ursprüngliche Name nimmt Bezug auf das charakteristische Geräusch beim Entweichen des Sporenpulvers (früher auch „Rattenvist“ genannt), der Name der Gattung Lycoperdon bedeutet ebenfalls „Wolfsfurz“." (WIKI)Manche Erkenntnis ist nicht ohne Humor.Plötzlich schwindet der Wald und wir betreten nach kurzer Pause das Biosphärenreservat Schorfheide-Chorin.
      Von dem man manches gehört hat.
      Und obwohl wir vom schweißtreibenden Wandern ein wenig lätschert sind, begeistert uns die pittoreske Heidelandschaft augenblicklich mit ihrem malerischen Charme.
      Birken säumen die Wiesenwege, über die wir laufen, in unregelmäßigen Abständen, bevor wir auf etliche wahre Prachtexemplare von Linden stoßen, jede für sich ein Naturdenkmal und offensichtlich einst zu einer intakten Lindenallee gehörig, an deren vergangene Existenz man im Angesicht der wilden Wiesenwege gar nicht glauben mag.
      Auf den hügeligen Weiden stehen Rinder, deren neugierig glotzende Blicke die seltenen Menschenerscheinung begleiten, bis diese wieder am hügeligen Horizont verschwunden sind.
      So erleben wir die vier Kilometer Heidewanderung um den kleinen Peetzigsee herum als eine der landschaftlich reizvollsten Strecken auf der gesamten Reise.
      Als habe das optische Vergnügen zusätzlich an den Kräften gezehrt, müssen wir, als wir wieder in den Wald eintreten, feststellen, dass wir schon wieder gewaltig schwächeln.
      Es ist der Feuchtigkeitsverlust in dem ungewohnten schwül-heißen Festlandklima, dem wir unsere Erschöpfung verdanken, trösten wir uns; alternativ stellt sich die bittere Frage, ob wir in einem Jahr so stark gealtert sind, dass wir dieses jetzt zu spüren bekommen?
      Wir wählen das Klima!
      Wir erreichen Wolletz und erleben wir eine freudige Überraschung.
      So rar bei der weitläufigen Verstreutheit die gastlichen Lokalitäten gesät sind, so liebenswürdig empfängt uns hier ein innovativer Kaffee-Konsum, ehemaliges Lebensmittelgeschäft, jetzt ein freundliches Gartenlokal, dem man den "Start-Up-Charakter" noch an einer charmanten Art der Unbeholfenheit anmerkt.
      Drei halbe Liter Isotonisches stürze ich nacheinander in den dehydrierten Leib; dieser unglaubliche Durst illustriert die dörrenden Strapazen deutlich. Zudem fühlen wir uns kaum in der Lage, etwas zu essen, obwohl hungrig, gibt sich der Magen müde.
      Nach dieser erquickenden Erfrischung nehmen wir die letzten sechs Tageskilometer unter die Sohlen.
      Wir folgen eine Weile dem Radfahrweg in Richtung Campingplatz, bevor wir in den wahrhaft wilden Wald am Wolletzsee eintreten, an einigen wunderbaren Biwakplätzes, in Vorfreude auf den Campingplatz, der eine Gaststätte für den Abend verspricht, vorbeieilen und endlich auf ein weitläufiges Seefreibad stoßen.Der Campingplatz liegt eher bescheiden nebenan, nach kurzer Suche werden wir von dem äußerst freundlichen Campingwart eingewiesen:
      On Top of the Hill, das Lager im Blick, wir im Blick des Lagers, nun ja.
      Aber Versorgung?
      Niente, nix, nullo.
      Nicht einmal Netz gibt es hier im grünen Outback.
      Der Sohn des Wartes starrt auf sein Tablet, daddelt irgendetwas und wartet auf den versprochen Highspeed-Netzanschluss.
      Jahre später?
      Es gibt aber auch hier wieder einen schönen Badestrand, an dem wir uns bald erst einmal ins erfrischende Wasser stürzen.Den Abend verbringen wir nach Currywurstpommes im mittlerweile sich leerenden Freibad in so einer Pseudo-Karibik-Sandkiste auf Miniliegestühlen, spenden unseren Leibern weitere Flüssigkeit und beobachten das abziehende Volk.
      Um acht ist Ruhe, ohne Aufforderung haben auch die letzten Gäste das riesige Areal verlassen.
      Mit ihnen brechen wir auch auf, genießen an einem Steg den Sonnenuntergang über'm Wolletzsee.
      Wieder mal Glück gehabt, danke.

      • Hace 6 días

  10. slueart y KC🌞 hicieron una caminata.

    13 de julio de 2021

    A slueart, KC🌞 y 4 más les gusta.
    1. slueart

      PLAN:
      START FINISH:
      camping-am-faehrsee-templin.de
      Shopping in Ahrensdorf 4.5km behind the start of the campsite
      (Next LM store = 40km)
      Refreshments 8.4 km Petersdorf
      Refreshment 19.3km "To the railway"
      19.8km "Green Tree" in Ringenwalde
      Overnight free somewhere outside NSG on Präßnicksee beach, (refuge)
      2021-07-13
      Uckermärker Landrunde
      G&K
      day 2
      From Ahrensdorf to Präßnicksee
      (Beach 2)
      27km
      We set out early, the heavy rucksacks are always astonishing, and in a good mood we soon trudge into the forest, which is sandy in the Uuckmarket and with lots of pine trees.
      We follow narrow paths, cross the tracks of the railway line, rush through the eerily beautiful, swampy breeding grounds of the bloodsuckers and reach Ahrendsdorf at the house of a raccoon hunter.
      During the entire hike, we will repeatedly be concerned with the question of why there seem to be relatively few local water birds in view of the huge bodies of water.
      We do not get an answer to this question, but the assumption is made that the cute, almost always invisible robbers could be a reason for this.
      "Udo's mini market" is the only food station for the next 40 kilometers; therefore it is planned to take food here for the next two days;The clock shows ten past ten when we arrive in front of the little shop in the back yard; The shop, which is open daily from eight to ten, has been closed punctually at ten.Luck in misfortune, the friendly Mrs. Udo opens the door for us again.
      There is nothing.
      Cookies.
      Chocolate bar.
      Beverages.
      As is well known, ignorance does not protect against harm, so we drink a hiking drink and move on with a packet of biscuits as the sole prey.Not only is it clearly too hot for chocolate bars, we also melt in the humid heat of this summer day.
      Mainland climate.
      Or so, no matter, terribly oppressive hot.
      Soaking wet the hiking shirts.
      But we are in good spirits, we are happy to see a blindworm snaking its way along the sandy path, the magnificent, tall pines, which we do not know from the local forests, and show our respect for the peace monument in Petersdorf; It is not one of these unspeakable "war heroes" memorials, but rather an urgent reminder to keep the peace and to commemorate those who died in vain.Behind Ahlimbsmühle, the path runs through a "large, green nothing", although this should not be interpreted in a derogatory manner, but rather tries to describe that we encounter nothing except forest.The view of the hamlet of Libbesicke only briefly interrupts the infinite green, then we disappeared back to Ringenwalde in the lonely forest.
      Not a soul.
      During the entire trip we only met a couple of distance runners who could be recognized by their luggage.The settlements here are usually street villages; you come in on one side and out on the opposite side, in between you can see everything there is, it's on the road.So also the stop after kilometer 19.3 "To the railway".
      Closed.
      Forever.
      Stop number two at kilometer 19.8 is the "Green Tree" in Ringenwalde.
      Closed on tuesday.
      Today is Tuesday.
      But the director means well to us, I slip through the currently open guest house door and can coax two cold drinks from the surprised landlady, but coupled with the friendly request to please close the door behind me.Some street villages are a desolate sight; not so Ringenwalde, which is almost deserted, but still friendly, tidy and innovatively designed.
      The large wooden figure of the "Goddess of Peace", carved from the trunk of the former peace oak, which is still rooted in this place as a remnant trunk, is remarkable.
      And it is a region of giant trees, a natural monument in the form of a truly mighty oak, will soon be on our route.Behind Ahlimbswalde we cross the Poratzer moraine landscape, which is characterized by the extremely picturesque views of the unspoilt moor lakes.A jungle awaits us for the last hundred meters before the goal.
      From this side no human soul seems to have approached the two Präßnick lakes for ages.
      Fallen trees en masse, thorns, nettles and mosquitoes make moving forward with the luggage a real last challenge of the day.
      We are rewarded with a wonderful place on the large Präßnicksee; A bathing place where there are still a few families romping about, but later ours, where we gratefully end the first day of hiking after an extensive, cleansing evening swim, lonely in nature.

      Traducido porVer original
      • Hace 6 días

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